Fremdsprachenkorrespondenten werden vorwiegend in export-/import-orientierten Unternehmen eingesetzt. Ihr Einsatzfeld erstreckt sich hier über die gesamte Palette fremdsprachlicher Aufgaben im Außenhandel:

Fremdsprachliche Korrespondenz mit Geschäftspartnern im Ausland (Briefe, Faxverkehr, Email) Übersetzen von wirtschaftsbezogenen Texten aus aktuellen Magazinen, Übersetzungen von Angeboten, Spezifikationen, Kalkulationen in die Fremdsprache (für die ausländischen Geschäftspartner) und in die Muttersprache (für die eigene Firma). Mündlicher Einsatz der Fremdsprache bei Telefonaten, Meetings, auf Messen und Firmenbesichtigungen.

Nicht nur Großunternehmen, sondern mittlerweile auch mehr als die Hälfte der mittleren und kleinen Unternehmen in Deutschland sind dringend auf die Hilfe fremdsprachlich geschulter Mitarbeiter angewiesen. Oft haben Fremdsprachenkorrespondenten hier eine starke Vertrauensposition, da alle Mitarbeiter bis hin zur Firmenleitung auf ihre Fremdsprachenkenntnisse angewiesen sind (siehe Verdienstmöglichkeiten). Auch im Forschungs-, Sachbearbeitungs- und Produktionsbereich werden Fremdsprachenkenntnisse als Arbeits- und Kontaktsprache, die auch werksintern bei vielen Arbeitsabläufen zum Tragen kommt, immer wichtiger.1

Außer in der Industrie findet man Fremdsprachenkorrespondenten auch in den Bereichen Dienstleistung (ausländische Verwaltungsgesellschaften, Holdings usw., Medien- und Tonträgerindustrie), Touristik (Reiseveranstalter, Reisegruppenbetreuung) und Verwaltung (Auswärtiges Amt, Konsulate).

 

[1] Quelle: DIHK - "Berufliche Fremdsprachenqualifikation in der Praxis"

  • Achtung - Verwechslungsgefahr

    Immer wieder werden wir und unsere Ausbildungen mit den Berufsbildenden Schulen bzw. Berufskollegs verwechselt. Dabei gibt es einige wichtige Unterschiede zu beachten.